Landesbauordnung Bayern (Art. 46 Abs. 4)

(4) 1In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. 2Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. 3Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. 4Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

Brandmelder geben Sicherheit

In Deutschland gibt es pro Jahr mehr als 200.000 registrierte Brände, die einen Schaden in Milliardenhöhe verursachen. Wenn man dabei den Berichten der Pressestellen glauben darf, wären viele dieser schlimmen Brände mit den katastrophalen Folgen vermeidbar gewesen.

Viele glauben, dass der Rauch des Feuers sie im Schlaf weckt, doch dies ist ein trügerischer Irrglaube, denn der Geruchssinn ist nachts nicht aktiv. Eine Vielzahl von Bränden liegt an technischen Defekten von Elektrogeräten wie z. B. einem Kabelbrand. Daher ist es vollkommen egal, wie ein Brand entsteht - die Schäden an Haus, Wohnung, Gewerberäumen und vor allem der Gesundheit sind verheerend. Dabei lässt sich diese Gefahr durch moderne Brandmelder/Brandmeldeanlagen deutlich einschränken. Diese Brandmelder/Brandmeldeanlagen machen den ersten Schritt für einen wirkungsvollen Brandschutz. Denn diese ermöglichen es, Brände im Frühstadium ausfindig zu machen. Ein funktionierendes und durchdachtes Brandmeldesystem erkennt einen Brand zuverlässig und schnell bereits in der Entstehung. Fachmännisch installierte Brandmeldesysteme (Rauchmelder, Brandmelder, Brandschutzanlagen) schützen so wirksam vor Sach- und Personenschäden, sowohl in privaten, als auch gewerblichen Bereichen.